Der Gemeinderat hat in der Sitzung Entscheidungen zu kommunalen Dienstleistungen, Investitionen und aktuellen Infrastrukturthemen getroffen. Die vollständige Niederschrift kann im Rats- und Bürgerinformationssystem der Verbandsgemeinde Hachenburg eingesehen werden.
Neuregelung der Grünschnittentsorgung in der Gemeinde: Weiterhin wird durch den Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetrieb (WAB) eine flächendeckende Entsorgung von Grünabfällen angeboten. Verschiedene Möglichkeiten stehen zur Verfügung: 1.Biotonne mit 14-tägliche Abholung. 2.Regelabfuhr: Zweimal jährliche kostenlose Abholung von Grünabfall (bis 2 cbm) direkt am Grundstück. 3.Hausmülldeponien (Meudt/Rennerod): Einmal jährlich kostenlose Anlieferung bis 200 kg pro bewohntes Grundstück (gegen Gutschein). 4.Eigenkompostierung.
Die bisherige zusätzliche Bereitstellung des Containers und des Astplatzes ist eine freiwillige Leistung der Ortsgemeinde welche die Gemeinde jährlich mit durchschnittlich 4.586 € belastet. Eine vollständige Kostenübernahme durch die Gemeinde ist nicht mehr vertretbar. Der Gemeinderat hat sich daher einstimmig für eine Kostenbeteiligung für die Benutzer des Grünschnittcontainers am Friedhofsparkplatz ausgesprochen.
Haushalte, die dieses Zusatzangebot nutzen möchten, zahlen eine Jahrespauschale von 30,00 €. Die Pauschale kann mittwochs von 19:00 bis 20:00 Uhr während der Sprechzeiten des Ortsbürgermeisters im Bürgerbüro (Hauptstraße 10) entrichtet werden.
Für gemeindliche Arbeiten wird ein neues STIHL-Kombimotorgerät inklusive Heckenschneider und Hochentaster angeschafft.
Der Auftrag für den Austausch der veralteten Fenster im Gemeindehaus (Hauptstraße 10) wurde vergeben.
Verschiedenes: Es wurde über ein Urteil des OLG Koblenz informiert, wonach das Land RLP Schadensersatz an geschädigte Sägewerke wegen kartellbedingt überhöhter Rundholzpreise leisten muss.
Der Vorsitzende stellte das Projekt „Orange Bänke“ vor, das als Mahnmal gegen Gewalt an Frauen bundesweit Verbreitung findet.
Der Ortsbürgermeister hat die DB InfraGO AG am 16.03.2026 schriftlich aufgefordert, die defekte Schrankenanlage aufgrund massiver Verkehrsbehinderungen unverzüglich instand zu setzen. MdB Harald Orthey wurde über den Vorgang (in Kopie) informiert.
Nach einer gemeinsamen Begehung des Marzhäuser Waldes mit dem Jagdpächter Thilo Linke, dem zuständigen Förster Matthias Gürke und dem Gemeinderat am 07.03.2026, wurde zwischen dem Jagdpächter und dem Jagdvorstand die Abschussvereinbarung für das beginnende Jagdjahr getroffen.
Nach dem Diebstahl der Kupferdachrinne an der Grillhütte wurde mitgeteilt, dass die Versicherung den Schaden (einfacher Diebstahl an Außenbauteilen) nicht übernimmt. Die Rinne wird nun durch eine preiswertere Zinkrinne ersetzt.
Ein Bürger wies auf eine mögliche Grenzabweichung eines Flurweges hin. Seitens der Gemeinde wurde klargestellt, dass beim jüngsten Ausbau lediglich der Bestand gesichert wurde und keine Verlagerung des Weges stattfand.
Ein Bürger stellte ein Konzept zur künftigen Nutzung der ehemaligen „Knopffabrik“ vor. Im anschließenden nichtöffentlichen Teil beriet das Gremium über die Neuverpachtung landwirtschaftlicher Flächen sowie über die mögliche Widmung eines Flurweges für den öffentlichen Verkehr.